Corona: Neue Hütte auf dem Quartierplatz sichert unsere Angebote in Open Air – Ausführung

Corona: Neue Hütte auf dem Quartierplatz sichert unsere Angebote in Open Air – Ausführung

Was tun, wenn die Corona-Pandemie nachbarschaftliche Angebote in geschlossenen Räumen nicht nur für Risiko-Gruppen zur riskanten Sache werden lässt? Die Türen zusperren und damit auch alle sozialen Angebote schlagartig beenden? Für uns keine Lösung. Da wir nicht absehen können, wie lange und wie intensiv uns die Pandemie noch beschäftigen wird, haben wir nach Lösungen gesucht, wie wir unsere Angebote auch dann aufrecht erhalten können, wenn das Risiko einer Infektion anhält oder gar wieder ansteigt.

1200 kg Bodenplatte wollen bewegt werden…

Eine Hütte muss her – da das Infektionsrisiko unter freiem Himmel bei Einhaltung des Abstandsgebotes schlagartig absinkt. Weil wir wissen, dass nicht wenige unserer regelmäßigen Gäste die gesamte Woche keinen weiteren regelmäßigen sozialen Kontakt haben, als die Bekanntschaften beim Mittagstisch oder Freitagscafé, wollen wir zukünftig unabhängig von unserem schönen, aber leider für die neue Corona-Situation nicht gut belüftbaren Quartierladen sein.

Eine Hütte muss her. Das klingt erst einmal einfach. Tino brachte es am gestrigen Samstag nach 19:00 Uhr auf den Punkt: Eigentlich wären das ja drei Projekte, für das sich am Morgen des Samstag viele Aktive auf dem Quartierplatz versammelt hatten. 1. Bodenplatten für die Hütte verlegen. 2. Hütte bauen. 3. Kanal für Strom und Wasser ausheben.

Sortierung der Hütte: Was gehört nochmal wohin?

Unbekümmert wie wir sind, packten wir gleich alle drei Aufgaben auf einmal an. Beginn und Aufbau ab 09:00 Uhr – Ende um 22:50 Uhr, mit Fortsetzung am Sonntag. Das unglaubliche Momentum: Trotz körperlich unglaublich fordernder Arbeit hatten wir durchweg eine supergute Stimmung. Was für eine Truppe!

Erster Schritt für den Graben: Wässern zum Aufweichen

Bereits an dieser Stelle den größten Dank und Respekt für diese Leistung an Frauke, Tino, Wolfgang, Axel, Lars, Patrick, Jessica, Edmund, Sven, Roger, Slyvia und Bastian!

Wie das so aussieht, wenn drei Projekte parallel laufen, sieht man in der folgenden Bilderstrecke. Das läuft gut!

Wir schaffen eine ebene Fläche…
Die ersten Platten kommen…
Wolfgang beginnt mit den Ausschachtungsarbeiten…
Aha! Die Holzplatten sollen später dann auf die Steine…
Tino gibt den Akkord vor…
Wolfgang ist indessen schon ziemlich viel weiter…
Frauke und Edmund legen ganz schön los!
Erste Erschöpfung bei den Platten – seit vier Stunden läuft die Aktion schon…
Wolfgang findet einen Trick zur Rettung der Linden-Wurzeln: Untertunnelung! Das klappt!
Nebenan geht es plötzlich ganz schnell: Die ersten Seitenwände stehen…
Axel sorgt für die gute Verwendung der überschüssigen Erde und baut den Limes neu auf 😉
Wolfgang sorgt sich weiter um die Wurzeln der Linde…
Oha! Jetzt kommt die Tino-Tür!
Frauke und Tino würden von jedem Zimmermann-Betrieb sofort eingestellt werden!
Ist jetzt Richtfest? Wo ist nochmal der Schnaps für die Feier?
Vielleicht braucht die Postsiedlung ein Bächle, wie in Freiburg? Das wäre doch was…?
Die Dachdeckerarbeiten – eine kräftezehrende Arbeit…
Lars als Fahrradkurier sorgt für Wasser- und Stromleitungen…
Roger hilft mit beim Verlegen der Stromleitung…
Jessica bändigt die Strom-Schlange…
Dachpappe ist echt super – der Sand rieselt bis in die Unterhose…
Fertig – die Leitungen liegen!
Letzte Chance für ein Kuckkuck…
Dach zu – Hütte fertig? Nein, das braucht noch…
Am Ende des 1. Tages ein gutes Ergebnis!
Gruß vom Dach – und gute Nacht!

Die Postsiedlung – Solidarität findet Stadt.