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Quartier: Stadt gibt Geld zum Erwerb von stromsparenden Haushaltsgeräten für Menschen mit wenig Einkommen

Eine gute Idee, die noch viel bekannter werden muss, finden wir: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt unterstützt beim Kauf stromsparender Haushaltsgeräte für Bürgerinnen und Bürger mit wenig Einkommen aus dem Sofortprogramm Klimaschutz. „Gerade Haushalte mit wenig Einkommen können sich die Anschaffung energieeffizienter Haushaltsgeräte nicht leisten und benötigen finanzielle Unterstützung“, erläutert Bürgermeisterin Barbara Akdeniz als zuständige Sozialdezernentin.

Menschen mit wenig Einkommen erhalten einen finanziellen Zuschuss, wenn sie einen stromsparenden Kühlschrank erwerben wollen, wobei ein Eigenanteil von 75 Euro geleistet werden muss. Voraussetzung ist, dass sie den Energiesparcheck in Anspruch genommen haben, den die Initiative Arbeit durchführt. Außerdem muss der alte Kühlschrank mindestens 10 Jahre alt sein. Beim Erwerb eines stromsparenden Kühlschrankes und bei der Entsorgung des Altgerätes werden die Haushalte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ehrenamtsprojektes der Schuldnerberatung und Wohnungssicherungsstelle vom Amt für Soziales und Prävention unterstützt. „Mittlerweile konnten 114 veraltete Kühlschränke ausgetauscht werden. Hierdurch wurden rund 200 Tonnen CO2 eingespart. Für uns als Stadt ist jede eingesparte Tonne CO2 bedeutsam und ein weiterer Schritt hin zur großen Zielsetzung der Treibhausgasneutralität in 2035“, sagt Klimaschutzdezernent Michael Kolmer.

Der Magistrat hat beschlossen, dass zukünftig auch der Austausch alter Tiefkühlgeräte und alter Wäschetrockner durch stromsparende Neugeräte bezuschusst wird, wobei ein Eigenanteil von 75 Euro zu leisten ist. Der Erwerb von Tiefkühlgeräten wird bei Haushalten ab vier Mitgliedern gefördert, wenn das Altgerät mindestens 10 Jahre alt ist und ein Austausch zu Einsparungen von mindestens 200 kWh pro Jahr führt. Der Austausch von mindestens 10 Jahre alten Wäschetrocknern wird bei Haushalten ab drei Mitgliedern gefördert, wenn kein Trockenraum im Haus existiert und die Wohnverhältnisse so beengt sind, dass dort eine natürliche Trocknung der Wäsche nicht zumutbar ist.

Als nächste Maßnahme plant die Wissenschaftsstadt Darmstadt, zusammen mit dem Arbeitskreis, eine Fördermöglichkeit von Mini-Solar-Anlagen und Balkonmodulen für Haushalte mit wenig Einkommen auszuarbeiten. „Damit wäre ein weiterer Schritt zur sozialen Teilhabe am aktiven Klimaschutz getan“, kündigt Bürgermeisterin Akdeniz an.

Hier geht es direkt zur Terminvergabe bei der Initiative Arbeit:

Terminvereinbarung für Ihren persönlichen Energiespar-Check: Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr – Telefon: 069 / 2475158-41, E-Mail: stromsparcheck@initiativearbeit.com

https://bistummainz.de/berufe/initiative-arbeit/projekte/stromsparcheck/stromsparcheck-stadt-und-kreis-darmstadt/?

Die Postsiedlung – Solidarität findet Stadt.