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Quartier und darüber hinaus: Nach der Demokratie-Demonstration – wie kann es jetzt weitergehen?

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Über 17.000 Menschen aus Darmstadt und Südhessen haben am Dienstagabend in Darmstadt Flagge für Demokratie und Vielfalt und gegen den völkischen Wahn der AfD gezeigt. Doch wie geht es jetzt im Alltag weiter?

Hier möchten wir gerne einen Beitrag der JournalistInnen von Correctiv teilen:

“Waren die Demos vom Wochenende nur ein Strohfeuer oder gelingt es uns als Gesellschaft, Engagement gegen Rechtsextremismus und -populismus auch in unseren Alltag zu übertragen? Darum geht es gerade in vielen Medienberichten, und diese Frage beschäftigt natürlich auch uns in der Redaktion. Ein paar Gedanken und Einordnungen dazu:

Was jeder Einzelne als Nächstes tun kann:

Wahrscheinlich hat jede und jeder von uns jemanden im Bekannten- oder Verwandtenkreis, der rechtspopulistischen Erzählungen etwas abgewinnen kann. Und wahrscheinlich sind viele von uns den unbequemen Diskussionen mit ihnen bisher aus dem Weg gegangen (das geht auch mir selbst so). Jetzt ist aber vielleicht für viele von Ihnen das Momentum da, aus der eigenen Komfortzone herauszugehen – und ernsthafte Gespräche mit denen zu suchen, die finden, außer populistischen Parteien sei niemand wählbar.

Wenn dem so ist: Ein paar Gedanken, wie man ernsthaft ins Gespräch mit Leuten kommt, die sich von den etablierten Parteien alleingelassen fühlt, gibt es in einem Video-Interview. Mein Kollege Justus von Daniels hat es kürzlich mit dem Politikforscher Philipp Adorf geführt.

Und es gibt hier (beim Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit) inhaltliche Argumentationshilfen:

https://www.idaev.de/themen/flucht-asyl/ehrenamtliche/argumentationshilfen

Die Postsiedlung – Solidarität findet Stadt.