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Quartier: Magazin Wirtschaftswoche berichtet aus der Postsiedlung

In der aktuellen Ausgabe des bekannten Magazins Wirtschaftswoche (seit heute am Kiosk zu erwerben) berichten ReporterInnen in der Titelstory „Der Abstieg der Mittelschicht“ u.a. aus der Darmstädter Postsiedlung. Vorausgegangen war dem ein Besuch eines ReporterInnen-Teams aus Düsseldorf am Vormittag des 03. Oktobers. Wir stehen mit der Redaktion der Wirtschaftswoche schon seit längerer Zeit immer mal wieder im Austausch, u.a. wegen den Umtrieben eines großen deutschen Wohnungskonzerns im Quartier und unseren Dokumentationen und Recherchen hierzu.

Für den bei uns engagierten Sven Grätz war es keine Frage, spontan als Interviewpartner für die geplante Story zu den sozialen Ängsten der Mittelschicht zur Verfügung zu stehen. Als Hotelfachmann war er schon während des Corona-Lockdowns mit einer sehr langen Zeit der Kurzarbeit und damit verbundenen deutlichen Einkommensverlusten konfrontiert. Er befindet sich aktuell zwar nicht mehr in Kurzarbeit, aber der deutliche Buchungsrückgang in dem Hotel, in dem er arbeitet, lässt offen wie es mittelfristig weitergeht.

Trotzdem gehört Sven nicht zur Gruppe derer, die in den unaufhaltsamen Jammerchor ob der derzeitigen Lage einstimmen. Als großer Aktivist in unserer solidarischen Nachbarschaftshilfe hilft er Menschen im Quartier, die aufgrund von Handicap oder fortgeschrittenen Alters Unterstützung benötigen. Seine Partnerin und er sind durchweg positiv gestimmte Menschen, die mit einem pragmatischen, solidarischen Kurs durch die Krise gehen. Gemeinsam mit vielen anderen Aktiven in und um den Verein Zusammen in der Postsieldung e.V.

Hier ist der Artikel zu lesen: https://www.wiwo.de/my/politik/deutschland/panik-in-der-mitte-der-abstieg-der-mittelschicht/28725834.html oder am Kiosk zu erwerben.

Schade finden wir, dass die vielen Aspekte unserer solidarischen Krisenhilfe im Quartier, die wir den ReporterInnen u.a. bei einem Rundgang im Quartier berichtet und gezeigt haben, nicht den Weg in den Artikel gefunden haben. Wir sind aber optimistisch, dass dies dann eben ein anderes Mal möglich wird.

Solidarisch sein in der Krise!

Die Postsiedlung – Solidarität findet Stadt.