Wir freuen uns sehr über diesen Zeitzeugenbericht von Manfred Kubal:
Mein Name ist Manfred Kubal, geboren am 15.6.1948 im Marienhospital, wohnhaft von 1948-1967 in der Bessunger Kaserne, Bessunger Str. 125.
Mein Opa Peter Klein hatte nach dem Krieg in Darmstadt einen Getränkevertrieb gegründet, in dem mein Vater und Onkel tätig waren. So gehörte es zu den Aufgaben von meinem Vater Willi Kubal, die Gastronomie mit Getränken zu beliefern unter anderem auch den Kiosk in der Postsiedlung.
Als Schüler habe ich oft meinem Vater bei der Belieferung geholfen. Ich kann mich erinnern, dass die Familie Franken (damalige Besitzer des Kiosk) uns immer freundlich empfangen hat. Der Kiosk wurde mit Bier und sonstige Limonaden wie Raspa usw. beliefert.
Besonders schwierig war, die schweren Holzkisten mit Bier die steile Treppe in den Vorratsraum zu schaffen. Dies gelang nur über Kopf, das sich als besonders schwierig herausstellte. Damals wurde von mir der gesamte Süßkram bei Franken gekauft. Brötchen beim Bäcker Treusch, wo heute der Umsonstladen stationiert ist.
Für uns Kinder war der Kiosk eine ständige Anlaufstelle, sofern man 5- oder 10 Pfennig von der Mutter bekommen hat. Für die Wiederinbetriebnahme bin ich dem Verein: Zusammen in der Postsiedlung e.V. mit seinen vielen Helfern sehr dankbar.
Ein Bessunger Lapping lässt grüßen!
Manfred Kubal
Die Postsiedlung – Solidarität findet Stadt.
