In einer entschlossenen zivilgesellschaftlichen Aktion engagierten sich am gesamten Samstag etwa 2000 Darmstädterinnen und Darmstädter gegen Reichsbürgerideologie und Monarchie – für Demokratie, Menschenrechte und eine offene Gesellschaft. Anlass war das sogenannte „Großen Treffen der 25+1 Bundesstaaten“ von ca. 120 Reichsbürgern, Selbstverwaltern und Monarchisten auf dem Karolinenplatz in der Innenstadt.
Das Darmstädter Stadtparlament hatte sich zuvor einstimmig von der Ideologie der Reichbürger distanziert. Die Tageszeitung FAZ berichtete hierüber: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/darmstadt-resolution-gegen-reichsbuerger-treffen-201241339.html
Auch wir aus der Postsiedlung & Darmstadt-West waren beim Protest selbstverständlich mit dabei: Manche den ganzen Tag von Morgens bis Abends, andere am Vor- oder Nachmittag. DANKE für Euren Einsatz!


Das Darmstädter Bündnis gegen Rechts hatte auf der Kundgebung vor dem Landesmuseum ein sehr gutes Programm zusammengestellt, bei denen sich Rede- und Musikbeiträge abwechselten. Hierbei hielt u.a. die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen, Eva Bredow-Cordier, einen guten und engagierten Redebeitrag und zeigte dabei ebenso wie die anwesende Darmstädter Bürgermeisterin Barbara Akdeniz klare Kante gegen Antidemokraten. Auch die Partei Die Linke war da uns setzte in ihrem Redebeitrag dem unsäglichen „Wir brauchen wieder einen Kaiser“-Geschwafel der Reichsbürger einen passenden Kontrapunkt.


Um kurz nach 16:00 Uhr setzte sich der geplante Demonstrationszug der Reichsbürger durch die Darmstädter Innenstadt in Bewegung. Doch bereits wenige Meter weiter stoppten engagierte DarmstädterInnen den Zug aus Rechtsradikalen, Monarchisten und Reichsbürgern in der Holzstraße mit einer friedlichen Blockade. So war für die Antidemokraten kein Durchkommen mehr. Nach mehr als einer Stunde Stillstand mussten diese dann umkehren, um über eine Querstraße wieder am Ausgangspunkt Karolinenplatz zu enden. Dort endete deren Kundgebung, ebenso wie der entschlossene zivilgesellschaftliche Widerstand an diesem Tag.


Wir sagen DANKE an alle Organisatorinnen und Organisatoren der heutigen demokratischen Protestveranstaltungen!
Die Postsiedlung – Solidarität findet Stadt.
