In diesem Jahr konnten wir nach 2024 und 2025 am Sonntag, den 05.07.2026 zum dritten Mal in Folge die Marke von 1000 nachgewiesenen Tierarten innerhalb eines Kalenderjahres im Biotop in der Postsiedlung überschreiten; so früh wie bisher noch nie im Projektverlauf.
Die 1000ste Art für dieses Kalenderjahr war dabei die eher unauffällige, aber verhältnismäßig große Österreichische Schildwanze (Eurygaster austriaca), die in Deutschland sehr selten und auf der Roten Liste derzeit als stark gefährdet eingestuft ist.

Von den etwas mehr als 1000 Tierarten, die wir dieses Jahr inzwischen nachweisen konnten, sind 150 Tierarten neu im Biotop nachgewiesen worden. Etwas mehr als 860 der dieses Jahr nachgewiesenen Tierarten haben wir in den letzten fünf Jahren (2021 bis 2025) bereits zuvor mindestens 1x im Biotop gefunden.
Gerade diese wiedergefundenen Arten sind aus meiner Sicht besonders wertvoll, da wir damit zeigen können, dass es sich bei sehr vielen Arten um mehr oder weniger stabile Populationen handelt, die sich dauerhaft im Postsiedlungs-Biotop angesiedelt haben.
Ein gutes Beispiel für eine solche, wiedergefundene Art mit einer stabilen Population im Biotop in der Postsiedlung ist die seltene und stark gefährdete Stahlblaue Goldwespe (Hedychrum chalybaeum), die wir seit Beginn unseres Dokumentationsprojektes im Jahr 2021 ausnahmslos jedes Jahr wieder im Biotop nachweisen konnten.

Da wir dieses Jahr in etwa einen Monat früher die 1000-Tierartengrenze für dieses Jahr überschritten haben, setzen wir uns hier ein paar neue Ziele:
- Unseren bisherigen Artenrekord aus dem Jahr 2024 (1130 Tierarten) knacken
- Mehr als 1000 Tierarten wiederfinden (aktuell ca. 860 Arten)
- Mehr als 1250 Tierarten in diesem Kalenderjahr nachweisen
Über die Erfüllung unserer Ziele halten wir Euch hier selbstverständlich auf dem Laufenden.
Die Postsiedlung – Biodiversität findet Stadt.
