Ein engagierter nachbarschaftlicher Arbeitseinsatz am vergangenen Heinerfest-Samstag widmete sich diesmal im Fokus um stark ausbreitende invasive Neophyten im Biotop.
Neophyten werden vor allem dann als problematisch wahrgenommen, wenn sie andere Arten verdrängen oder schützenswerte Lebensräume gefährden.
Auch schwerwiegende gesundheitliche Schäden können bei einigen dieser Arten auftreten. Zum Beispiel kann der Kontakt mit den Blättern des Riesen-Bärenklaus (Heracleum mantegazzianum) dazu führen, dass die Lichtschutzfunktion der Haut soweit verändert wird, dass es bei Sonneneinstrahlung zu schweren Verbrennungen kommen kann. Ein weiteres Beispiel ist die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia), eine Art, die vor allem über Vogelfutter verbreitet wird und deren Pollen starke Allergien auslösen können.
Im Schwerpunkt beseitigten wir am Samstag (erneut) folgende Neophyten (Bilder siehe unten): Kompasslattich, Kreuzkraut (Greiskraut), Einjähriges Berufkraut (Feinstrahl), Kanadisches Berufkraut (Katzenschweif), Mahonie











DANKE an alle Engagierte an diesem Wochenende!
Die Postsiedlung – Biodiversität findet Stadt.
